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Kämpfe gegen aggressive Aliens im unterirdischen Marsnetz und nutze zerstörerische sowie reparierende Werkzeuge für spannende Action

Kämpfe gegen aggressive Aliens im unterirdischen Marsnetz und nutze zerstörerische sowie reparierende Werkzeuge für spannende Action

Bewertung (1 Stimmen)

Programm-Lizenz Zahlung

Hersteller THQ

Läuft unter Windows

Bewertung

(1 Stimmen)

Hersteller

THQ

Läuft unter

Windows

Programm-Lizenz

Zahlung

Vorteile

  • Umgebungen lassen sich vollständig zerstören und reparieren
  • Atmosphärischer Schauplatz in unterirdischen Mars-Katakomben
  • Gelungener Koop-Modus für bis zu vier Spieler
  • Dynamisches und abwechslungsreiches Waffenarsenal

Nachteile

  • Lineare Handlung mit wenigen Überraschungen
  • Künstliche Intelligenz teilweise schwach
  • Wenig Erkundungsfreiheit im Vergleich zum Vorgänger

Actionreicher Third-Person-Shooter mit zerstörbarer Umgebung auf dem Mars.

Handlung und Atmosphäre

Red Faction: Armageddon führt die traditionsreiche Shooter-Reihe auf dem Mars fort und setzt 50 Jahre nach dem Vorgänger „Red Faction: Guerilla“ an. Spieler übernehmen die Rolle von Darius Mason, Nachkomme des ehemaligen Helden Alec Mason. Nach dem gescheiterten Terraforming-Versuch haben sich die Menschen in unterirdische Höhlen und Minenanlagen zurückgezogen, während auf der Marsoberfläche Chaos herrscht. Eine außerirdische Bedrohung zwingt Darius und seine Gefährten, den Kampf in den weit verzweigten Katakomben des Planeten aufzunehmen. Die düster-futuristische Atmosphäre profitiert von der stimmigen Soundkulisse und der düsteren Optik der von Ruinen und Fels geprägten Umgebung.

Zerstörung als zentrales Spielelement

Das herausragende Merkmal bleibt die komplett zerstörbare Umwelt. Mit Hilfe des legendären Magnetgewehrs, explosiver Waffen oder des Energiehammers können Wände, Stützpfeiler und ganze Brücken spektakulär in sich zusammensacken. Neu ist die Nanotechnologie im Reparaturwerkzeug, mit der zerstörte Strukturen augenblicklich wieder aufgebaut werden. Diese Mechanik ermöglicht nicht nur taktische Freiheit, sondern sorgt auch für visuelle Highlights im Spielgeschehen.

Linearer Aufbau und Gameplay

Im Gegensatz zum offenen Weltansatz des Vorgängers folgt Red Faction: Armageddon einer klaren, linearen Missionsstruktur. Das Spiel führt durch abwechslungsreiche unterirdische Areale, von engen Schächten bis zu weitläufigen Höhlen. Der Spielfluss ist actiongeladen und geprägt von gut gesetzten Kämpfen gegen teils überraschend aggressive Alienhorden und mechanisierte Gegner. Dank umfangreichem Waffenarsenal fühlen sich Gefechte dynamisch und wuchtig an. Das Gegnerdesign und die Inszenierung der Action bleiben bis zum Schluss spannend, auch wenn die Geschichte keine großen Überraschungen bietet.

Kooperativer Mehrspielermodus

Neben der Einzelspieler-Kampagne gibt es einen Koop-Modus („Infestation“), der bis zu vier Spieler unterstützt. Hier gilt es, sich gemeinsam gegen immer stärkere Wellen von Feinden zur Wehr zu setzen. Taktisches Vorgehen und Teamarbeit stehen im Fokus, was für zusätzliche Langzeitmotivation sorgt.

Technik und Präsentation

Die Grafik liefert für das Erscheinungsjahr 2011 solide Werte, vor allem, wenn Explosionen und Zerstörungseffekte ihre volle Wirkung entfalten. Die Soundeffekte unterstreichen das brachiale Spielgefühl, während die englische Sprachausgabe gut gelungen ist. Verbesserungswürdig bleibt die Künstliche Intelligenz, die Gegner gelegentlich berechenbar agieren lässt.

Vorteile

  • Umgebungen lassen sich vollständig zerstören und reparieren
  • Atmosphärischer Schauplatz in unterirdischen Mars-Katakomben
  • Gelungener Koop-Modus für bis zu vier Spieler
  • Dynamisches und abwechslungsreiches Waffenarsenal

Nachteile

  • Lineare Handlung mit wenigen Überraschungen
  • Künstliche Intelligenz teilweise schwach
  • Wenig Erkundungsfreiheit im Vergleich zum Vorgänger